[rund um's Buch] Welttag des Buches – Blogger schenken Leserfreude – Auslosung, die Zweite
Ich hatte es schon befürchtet und leider hat es sich mal wieder bewahrheitet: die Gewinnerin hat sich nicht gemeldet. Klar, ich hätte ihr eine Nachricht hinterlassen können, aber ich bin es Leid, den Leuten hinterherzulaufen. Ich möchte “wirkliche” Leser und nicht solche, die mal kurz auf den Blog kommen, was abgreifen wollen und dann auf Nimmerwiedersehen verschwinden
– oder wie seht ihr das?
Also werde ich jetzt nochmal auslosen und hoffen, dass es dieses Mal besser läuft…
Die Gewinnerin ist BeautyBooks! Meine Liebe, ich hoffe, Du liest das und meldest Dich bis Freitag Abend!
Vielen Dank an alle, die an meinem Gewinnspiel teilgenommen haben! Eine etwas übereifrige 4-köpfige Familie, die Sonntagnacht 4 Kommentare in 2 Minuten gepostet hat, habe ich nicht berücksichtigt – ich lasse mich einfach so ungerne veräppeln
Es waren allesamt tolle Antworten und ich bin sicher, dass das Alice im Netz in gute Hände kommt.
Herzlichen Glückwunsch an Bettina Lippenberger! Bitte melde dich bis morgen Abend, sonst muss ich nochmal neu auslosen (was bei meinem letzten Gewinnspiel leider bei fast 50% der Fall war
).
Das nächste Gewinnspiel folgt im Sommer – pünktlich zur SommerSonneStrandLeseZeit!
Bis dahin alles Liebe!
[Neuerscheinungen] Neues für’s Kinderzimmer – Ganz viel Tohu Wabohu und Flunkern wie gedruckt
Es gibt wieder frisches Futter für alle jungen und junggebliebenen Leseratten ab 10 Jahren! Am Montag erschien Frauke Scheunemanns und Wiebke Lorenz’, auch bekannt als Anne Hertz, erstes Kinderbuch Juni und ich – Flunkern wie gedruckt bei cbj.
Juni und ich – Flunkern wie gedruckt
Endlich! Juni alias Carla, 12 Jahre, na ja, fast, darf bei der Schülerzeitung mitmachen. Blöd nur, dass sie keiner ernst nimmt. Doch dann wird der Chefredakteur krank, und die Oberstufenzicken schmeißen hin – schon kommt Carlas Chance: Sie flunkert, nur ein bisschen! Und schwupps, schon denken alle, ihre Vorschläge und Artikel stammen eigentlich von der berühmten Bloggerin Juni, die aus dem Hintergrund der Chefredaktion unter die Arme greift . Klar, dass damit das Flunkern erst so richtig anfängt – aber ein Mädchen muss tun, was ein Mädchen tun muss! (Quelle: randomhouse.de)
Hier könnt ihr schon mal in die ersten 11 Seiten reinschmökern!
Auch bei cbj – jedoch erst am 13. Mai erscheint der nächste Streich von Antje Szillat. Bei mir mag ich es total gerne, dass sie auch Bücher schreibt, die von Jungs gelesen werden können (wer Rick noch nicht kennt,hat wirklich was verpasst!) und das ist auch hier bei Tohu Wabohu der Fall – aber lest selbst:
Tohu Wabohu – Nix für müde Krieger
Tohu, Halbindianer, Schlüsselkind und Sohn getrennt lebender Eltern, hat’s nicht immer leicht. Erst recht nicht, seit er dem berühmtesten Sheriff des Wilden Westens und dessen indianischem Fährtenleser Müder Krieger ständig aus wahnsinns-super-extrem-lebensgefährlichen Situationen befreien muss. Die beiden Ordnungshüter sind nämlich lange nicht so schlau wie alle denken und ohne die geheimen Drahtzieher Tohu und Zwergpony Matschi, würden die beiden ganz schön alt aussehen! (Quelle: randomhouse.de)
Ein kleiner Klick und hier könnt Tohu Wabohu anlesen und wenn ihr hier klickt, gelangt ihr zu einem – wie ich finde – ganz toll gemachten Trailer!
Ich finde, beide Bücher klingen sehr spannend und sind nicht nur für Knirpse das Richtige, daher werden sie ganz sicher in mein Regal wandern – ich bin wirklich gespannt!
Mir kommt es vor, als wäre es erst gestern gewesen, dass ich hier verkündete, dass ich mich bei der wunderbaren Aktion, die von Christina & Dagmar angemeldet habe und jetzt isses schon soweit…
Ich wünsche euch allen einen wunderbaren Welttag des Buches und auch weiterhin so viel Freude und Leidenschaft beim Lesen!
Ich will auch gar nicht lange drum rum reden, sondern euch das Buch vorstellen, das ich verlosen möchte. Großartig machen müsst ihr auch nichts – hinterlasst lediglich einen Kommentar mit einer kleinen Begründung, warum gerade ihr das Buch gewinnen solltet – ich bin schon sehr gespannt!
Teilnahmeschluss ist Sonntag, der 28. April um 23:59 Uhr.
Antje Szillat – Alice im Netz, Das Internet vergisst nie
“Alice, alles, was ich über dich weiß, hast du mir selbst verraten. Alles, was du über mich wissen musst, ist, dass ich dich liebe – und dass du mir nicht entkommen kannst … Jared” Zunächst glaubt Alice an einen Scherz, als sie diese E-Mail in ihrem Postfach vorfindet. Doch die Nachrichten, die der geheimnisvolle Jared ihr zukommen lässt, werden immer bedrohlicher und konkreter. Jared scheint einfach alles über sie zu wissen und als Alice endlich begreift, dass sie ihn selbst mit diesen Details über sich versorgt hat, nämlich in den zahlreichen Foren im Internet, befindet sie sich schon inmitten eines lebensbedrohlichen Alptraums.
5 Dinge, die mir spontan zum Buch einfallen:
München, Mord, Polizei, Integration, Viva la Bavaria!
Das sagt der Verlag zum Buch:
Rechte Lust hat Zeki Demirbilek auf seine neue Aufgabe nicht. Er soll Chef sein. Gerade er. Teamresistent und streitsüchtig wie er ist. Und dann dieses Angebot! Jetzt, wo er Schluss machen wollte mit Deutschland, mit München, mit all dem Rotz, der ihn so nervt. Doch Zeki Demirbilek alias Kommissar Pascha wird Chef des Sonderdezernats Migra – für Fälle mit Migrationshintergrund. Sein erster Fall: ein Toter, in dessen Körper das arabische Wort »Teufel« eingraviert wurde. Wenig später findet die Kripo eine weitere Leiche – auch sie wurde geschändet. Die Spur führt Kommissar Zekis Team in die Welt des Fastfood à la Turca. Was hat die Dönerkette »Döner Delüks« mit den Morden zu tun?
Meine bescheidene Meinung:
Da die Presse-Damen von Knaur krimitechnisch mit Friesensturm schon absolut ins Schwarze getroffen haben, hatte ich gesagt, dass ich mich über neue Krimis immer freue und so bekam ich den Erstling von Su Turhan überraschenderweise zugeschickt und ich kann schon mal verraten: es musste nicht lange ungelesen im Regal stehen.
Wenn ich Kommissar und Türke miteinander verbinde, erscheint unweigerlich Erol Sander als Kommissar Mehmet Özakin vor meinem inneren Auge und da das ja nicht unbedingt die hässlichste Personifizierung ist, hab ich das mit der ein oder anderen kleinen Abänderung einfach mal so stehen lassen. Zeki Demirbilek ist anders. Und wenn ich anders sage, dann meine ich anders und davon lebt dieses Buch. Nach political correctness sucht man bei ihm ebenso vergeblich wie nach angemessenem Verhalten gegenüber Vorgesetzten und Untergebenen. Aber gerade das macht ihn so liebenswert und vor allen Dingen authentisch. Wer dachte, dass er es sich bei Demirbilek den typischen Macho-Türken handelt, hat weit gefehlt. Vielmehr war er für mich das, was mal wohl als zwischen den Stühlen bezeichnen könnte. Nicht Fisch, nicht Fleisch – nicht deutsch aber auch nicht wirklich Türke.
Schwierig. Und so ist Zeki Bey auch. Die Tatsache, dass er nun auch noch das Sonderdezenrat Migra leiten soll und ihn schon die erste Leiche erwartet, wo er noch nicht mal offiziell sein Team zamm hat, macht die Situation auch nicht besser. Aber ein Mann muss nun mal tun, was ein Mann tun muss und so wird das ausstehende Job Interview kurzerhand am Tatort am Eisbach geführt und Isabel bekommt den Job und bildet damit den mir um einiges sympathischeren Counterpart zu Jale Cengiz, der jungen, in meinen Augen zu aufstrebenden und zu ehrgeizigen Türkin aus Berlin.
Der Fall (respektive die Fälle, denn der Tote im Eisbach bleibt nicht der Letzte) waren gut konstruiert und blieben durch die ein oder andere Wendung spannend, haben für mich persönlich allerdings nicht sosehr die Haupthandlung des Buches ausgemacht sondern mehr das “Drumherum”, denn – wie ich finde – wird in Sachen Charaktere und Atmosphäre einiges mehr geboten. Die Personen einschließlich und um den Kommissar sind fantastisch gezeichnet auch wenn – oder vielleicht auch gerade weil – der/die ein oder andere doch etwas klischeebeladen daherkommt. Fand ich aber in dem Fall echt nicht tragisch, ganz im Gegenteil. Entsprechend der Charaktere ergeben sich auch tolle Geschichten um die Protagonisten wie beispielsweise Demirbileks Familie: seine Ex-Frau und sein Sohn leben in Istanbul, die Tochter in München und die Beziehung untereinander ist alles andere als sorgenfrei. Auch über die junge Polizeibeamtin Jale erfährt man einiges, von dem ich hoffe, dass es im Folgeband aufgegriffen und vertieft wird.
Wer das Glück hat, sich in München ein bisschen auszukennen, wird sich in diesem Buch definitiv wohlfühlen, denn der Leser ist recht viel mit den Protagonisten unterwegs und ich hab mich immer wieder dabei ertappt, die Routen mit abzulaufen. Natürlich ist es dann auch ein Extra-Schmankerl, wenn man die einzelnen Schauplätze kennt (ging mir dann am Schluss in Istanbul auch ein bisschen so). Alles in allem atmosphärisch sehr dicht, wie der Fachmann wohl sagen würde – ich fand es einfach gelungen und war für mich ein weiterer Faktor, der dazu beitrug, dass mir das Buch so gut gefiel.
Kommissar Pascha ist ein gut gemachter Krimi mit einem tollen Protagonisten, spannender Handlung und Schauplätzen in der schönsten Stadt Deutschlands – also her mit der Fortsetzung!
[ich lese gerade...] Frauke Scheunemann – Dackelblick
Wohin ich schaue in letzter Zeit: ich sehe Dackel (oder auch Däckel oder Täckel) und finde sie unheimlich süß! Entsprechend war ich von Frauke Scheunemanns Facebook Post, in dem sie eine Lesung am 25. April im Theater Kranz in München ankündigte – sie liest dort aus Hochzeitsküsse, dem 4. Band um den Dackel Herkules (erscheint am 15. April), – ziemlich angefixt.
Lange Rede, kurzer Sinn: Wer A sagt (Karten sind bestellt), muss auch B sagen! Und da es sich auf einem Bein so schlecht steht und ich UNMÖGLICH mit dem 4. Teil anfangen kann, ist gestern Dackelblick auf den Kindle gewandert und wurde (nach dem 1. Kapitel) bereits als sehr amüsant befunden.
Wer (wie ich bis gestern Abend) nicht weiß, wovon ich überhaupt rede, der liest hier (Quelle: randomhouse.de):
Herkules ist ein kleiner Dackel, und sein neues Frauchen Carolin der tollste Mensch auf der Welt, findet er. Nicht nur, dass sie ihn aus dem Tierheim gerettet hat, nein, sie riecht auch nach Sommer und Erdbeeren, lacht viel und hat nichts dagegen, wenn Herkules zum Kuscheln zu ihr aufs Sofa springt. Kurz: Das Leben eines Dackels ist schön. Oder besser – könnte es sein, gäbe es da nicht auch noch Thomas, Carolins Lebensgefährten. Den kann Herkules von Anfang an nicht riechen, denn Thomas ist herrisch, laut und hat etwas gegen Hunde. Außerdem behandelt er Carolin schlecht.
So beschließt Herkules gemeinsam mit seinem neuen Freund Herrn Beck, seines Zeichens Kater und Menschenkenner, Thomas loszuwerden. Mit einem ausgebufften Plan gelingt dies den beiden sogar, und Carolin setzt Thomas vor die Tür. Leider ist sie seitdem wie ausgewechselt: Sie weint den ganzen Tag und hört dazu schauderhafte Musik. Schnell ist klar: Carolin braucht einen neuen Mann! Und genau den will Herkules für sie suchen. Aber wie findet man den Richtigen, wenn man in Sachen Männer und Liebe ganz andere Vorstellungen hat als sein Frauchen?
Ich freu mich auf die Bücher und auf die Lesung, bei der Frauke übrigens ohne Gage liest und deren Erlös komplett an den Deutschen Tierschutzbund, Landesverband Bayern e.V. geht und werde berichten!
PS: Dass bei der eBook-Ausgabe auf Herkules verzichtet wurde, find’ ich ehrlich gesagt ziemlich DOOF!
[rund um's Buch] Der Lovelybooks Lesewahnsinn – gewinnt täglich tolle Hörbücher und ebooks!
Sicher habt ihr schon vom neuen Lovelybooks. Wenn nicht, wird es allerhöchste Eisenbahn, dass sich das ändert und ihr mal reinschaut!
Den Relaunch will LB jetzt mit den Lesern feiern und lässt sich nicht lumpen. Seit gestern läuft die Aktion, bei der jeden Tag eine riesige Menge an eBooks und Hörbüchern, u. a. von Kate Morton und Kai Meyer verschenkt werden. Und so funktioniert’s:
Vom 8. bis 21. April wird täglich um 12 Uhr eine neue Buchverlosung zu einem E-Book oder Hörbuch eingeläutet. Alles, was ihr tun müsst, ist, den Beitrag zu kommentieren. Bereits am nächsten Abend bekommt ihr einen Download-Code per E-Mail zugeschickt und schon könnt ihr euch euer ebook/Hörbuch runterladen.
Ihr wollt dabei sein? Dann folgt am besten dem Übersichtsbeitrag, dort erfahrt ihr immer sofort, welches Buch gerade aktuell ist!
Viel Spaß beim Kommentieren, hoffentlich Gewinnen und Lesen!
[Neuzugänge] Ein Stapel Gemischtes bitte!
Mir ist aufgefallen, dass ich schon seit einer gefühlten Ewigkeit keine Neuzugänge mehr gepostet habe. Da sich im ersten Quartal jedoch SuB-technisch schon einiges getan hat, hier mal ein Fotos meiner Errungenschaften bis heute (der gestern eingetroffene Der Nachtwandler fehlt leider – einfach dazudenken
).
Frau Sawatzkis Büchlein (mehr ist es einfach nicht) hab ich schon gelesen und mit Lola Jayes Was fehlt, bist Du tu ich mir ein bisschen schwer. Irgendwelche heißen Tipps, was ich jetztsofortindiesemMoment lesen muss?
Für alle, die genau wissen wollen, worum es sich handelt, verlinke ich die einzelnen Bücher gleich mal zu amazon:
Andrea Sawatzki – Ein allzu braves Mädchen
Agatha Christie – Karibische Affaire
Agatha Christie – Das krumme Haus
Inge Aicher-Scholl und Hermann Vinke – Das kurze Leben der Sophie Scholl
Lola Jaye – Was fehlt, bist Du
Sylvia Day – Crossfire. Offenbarung
Johanna Adorján – Eine exklusive Liebe
Leonora Christina Skovas - Das Turmzimmer
Jessica Thompson – Eindeutig Liebe
Will Wiles – Die nachhaltige Pflege von Holzböden
Truman Capote – Frühstück bei Tiffany
Kai Meyer – Die Sturmkönige. Wunschkrieg
Jay Asher – Wir beide, irgendwann
[Bücher-Basar] Alles muss raus!
Nachdem ich gerade von einer Freundin erfahren habe, dass bei uns diesen Samstag Bücherflohmarkt ist, hab ich mich endlich aufgerafft und Bücher, die noch hier rumlagen, fotografiert.
Die Devise lautet: raus damit! Wie bereits bei vorhergehenden Verkäufen geht es mir nicht darum, den größtmöglichen Reibach zu machen, sondern den Büchern ein neues zu Hause zu geben. Manche sind auch nicht mehr wirklich 1a in Schuss, da wären lediglich die Versandkosten zu tragen (oder eben ein Buch zum Tausch. Wer tauschen möchte, findet hier meine Wunschliste .
Alles, was bis Freitag abend nicht weg ist, kommt zum Flohmarkt. Was die Titel angeht, dürfte alles gut erkennbar sein, ansonsten einfach fragen
.
Am Samstag Abend um 19 Uhr war es endlich so weit: Andrea Sawatzki stellte ihr Romandebüt Ein allzu braves Mädchen dem Münchner Publikum vor. Obwohl wir gerade mal 10 Minuten vor Veranstaltungbeginn in der BMW Welt ankamen, haben wir es doch tatsächlich in die erste Reihe im linken Block geschafft. Wie auf den Bildern zu sehen ist, war die Glücksfee, die bei den tollen Sitzplätzen schon ihre Finger im Spiel hatte, auch bei der Platzwahl Andrea Sawatzkis Hold und ich hatte perfekte Sicht
.
Der Abend begann erst mal damit, dass sich gefühlte tausend Fotografen und Kameramänner in einem kleinen Eck vor der Bühne versammelten und ein wahrer Regen von Blitzlichtern auf die Personen nieder prasselte. Da Frau Sawatzkis Haarfarbe jetzt nicht unbedingt die unauffälligste ist, konnten wir sie und ihren Mann Christian Berkel kurze Zeit später hell erleuchtet ausmachen. Nach dem kurzen Intermezzo verschwand die Autorin wieder hinter der Bühne und das Publikum wurde mit diversen (Gott sei Dank nicht allzu langen!) Reden beglückt.
Irgendwann konnte es dann endlich losgehen und mein “Lieblings”-Radiomoderator Throsten Otto (ja, er war genauso schlecht und unfähig, wie ich es befürchtet hatte) und eine herrlich glitzer- und glamournde Andrea Sawatzki betreten die Bühne. Für den weiteren Verlauf des Berichts muss ich sagen, dass ich Thorsten Otto so wenig mag, wie ich von Andrea Sawatzki als Schauspielerin und auch als Hörbuchsprecherin begeistert bin.
Herr Otto begann also sein lahmes Interview (das leider auch im Verlauf nicht besser wurde, was mich wirklich geärgert hat!) und Andrea Sawatzki stand tapfer Rede und Antwort, von sich und der Entstehungsgeschichte zum Buch zu erzählen und schon alleine das entschädigte mich vollends für ihren unfähigen Counterpart. Andrea Sawatzki legt zwar großen Wert darauf zu betonen, dass das Buch zwar nicht autobiographisch ist (worüber ich, nun, nachdem ich es ausgelesen habe) auch ziemlich erleichtert bin), aber dass es natürlich durchaus Parallelen gibt.
So ist die Protagonistin Manuela Scriba nicht nur rothaarig, sondern pflegt- ebenso wie damals Andrea Sawatzki – ihren an Alzheimer erkrankten Vater. Als diese davon erzählte, wurde es mir ehrlich gesagt ein bisschen anders, da das doch ein sehr intimer Teil ihrer Vergangenheit war und man im Publikum auch merkte, dass ihr das Erzählen nicht wirklich leicht fiel. Andrea Sawatzki wirkte sehr offen und verletzlich, so dass ich sogar ein bisschen versöhnt war mit meinem Hass-Moderator, als dieser sagte, dass er jetzt nicht allzu tief bohren und den Hobby-Psychologen spielen wolle – na immerhin etwas.
Danach folgte das erste kleine Highlight: Andrea Sawatzki las ein paar Passagen aus dem Buch vor. Wie oben schon geschrieben, mag ich ihre Stimme sehr gerne und halte sie für eine der besten Hörbuchsprecherinnen in Deutschland. Trotzdem hatte ich ein bisschen Angst, dass sie vielleicht Kapitel vorliest, die zu viel verraten, was dann – meiner Meinung nach – auch zum Ende hin passiert ist. Jetzt, wo ich das Buch ausgelesen habe, finde ich es allerdings nicht mehr allzu schlimm, da die Handlung an sich eh etwas – sagen wir mal konfus ist…
Neben mehreren Vorlese-Sequenzen erfuhr das Publikum im Laufe des Abends dann auch einiges über die Entstehungsgeschichte des Buches. Wenn ich mir die Widmung in meinem Buch so anschaue, kann ich sehr gut verstehen, dass der Lektor Frau Sawatzki bat, in Sachen Skript vom Handgeschriebenen oder auf Band gesprochenen auf PC umzusteigen (laut eigener Aussage ist sie ein aboluter PC-Depp, was ich äußerst sympathisch fand). Nachdem dies geschafft war, galt es noch, einen passenden Titel zu finden. Die Autorin hatte etwas in Richtung Augen im Sinn wie beispielsweise Das Blau Deiner Augen, Kalte Augen oder auch Eisblaue Augen. Die Vorschläge wurden vom Lektorat durch die Bank weg abgeschmettert, teilweise, weil es die Titel schon gab. Ich persönlich bin ganz froh darüber, da ich das mit den Augen ziemlich ausgelutscht finde und der Titel mMn sehr gut passt.
Mindestens genauso schwierig wie das Finden eines geeigneten Titels stellte sich dann auch das Entscheiden für eine finale Fassung heraus. Frau Sawatzki hatte von eben diesen ganze 16 (!!!) anzubieten, wie sie erzählte. So viel Kreativität und Fantasie fand ich dann doch ziemlich beeindruckt. Nach Auslesen des Buches hätte ich ein anderes Ende (oder überhaupt eins!) wahrscheinlich noch ein bisschen beeindruckender gefunden – dazu aber mehr in meiner Rezension.
Was ich den ganzen Abend über sehr schade fand, war, dass weder der Moderator noch Andrea Sawatzki sonderlich gut auf das Gespräch vorbereitet gewesen zu sein schienen. Bei Herrn Otto hat mich das nicht sonderlich überrascht, aber von Frau Sawatzki hätte ich da schon ein bisschen mehr Vorbereitung erwartet. Natürlich soll nicht alles komplett abgesprochen klingen, aber das ständige Herumgedruckse und Hmmm und WasAntworteIchJetztBloß? fand ich mit der Zeit dann doch etwas müßig. Nun gut.
Alles in allem hat mir der Abend gut gefallen. Frau Sawatzki war so sympathisch und locker wie ich sie mir vorgestellt hatte und auch die Vorstellung des Buches hat viel Interesse geweckt. Schade, dass das Buch diese Begeisterung nicht so ganz fortführen konnte.
[rund um's Lesen] Blogger schenken Lesefreude
Nachdem im vergangenen Jahr Bücher zu Tausenden verschenkt wurden, haben sich dieses Jahr Christina und Dagmar eine ganz tolle Aktion ausgedacht: heuer steht der Welttag des Buches unter dem Motto Blogger schenken Lenbensfreude. Nachstehend die Infos von der Facebook Fanpage.
Wer kann mitmachen?
Alle buchbegeisterten Blogger – egal ob Buch-Blog, Autoren-Blog, Alltags-Blog, Tech-Blog und egal, auf welcher Plattform gebloggt wird. Auch reine Facebook-Fanpages sind willkommen!
Wie lautet der Plan?
Am 23. April 2013, dem Welttag des Buches, veröffentlichen alle teilnehmenden Blogger einen Beitrag, in dem sie ein Buch verlosen. Natürlich sind wir neugierig, warum ihr euch gerade für dieses Buch entschieden habt! Ist es ein Buch von einem Lieblingsautor, ein unentdecktes Buchjuwel, ein Buch aus Kindertagen oder ein Überraschungstitel?
Leser, die diese Bücher gewinnen möchten, kommentieren eure Beiträge. Verlost werden die Bücher am 30. April.
Wo kann ich mich anmelden?
Hier!
Welches Buch ich verlosen werde, ist noch nicht ganz sicher – lasst euch am 23. April doch einfach überraschen!
[Rezension] Sylvia Day – Crossfire I, Versuchung
5 Dinge, die mir spontan zum Buch einfallen:
kopulieren, schnackseln, Liebe machen, sich paaren, koitieren (NOCH FRAGEN?)
Das sagt der Verlag über das Buch:
Die Uniabsolventin Eva Tramell tritt ihren ersten Job in einer New Yorker Werbeagentur an. An ihrem ersten Arbeitstag stößt sie in der Lobby des imposanten Crossfire-Buildings mit Gideon Cross zusammen – dem Inhaber. Er ist mächtig, attraktiv und sehr dominant. Eva fühlt sich wie magisch von ihm angezogen, spürt aber instinktiv, dass sie von Gideon besser die Finger lassen sollte. Aber er will sie – ganz gar und zu seinen Bedingungen. Eva kann nicht anders, als ihrem Verlangen nachzugeben. Sie lässt sich auf ein Spiel ein, das immer ernster wird, und entdeckt ihre dunkelsten Sehnsüchte und geheimsten Fantasien.
Meine bescheidene Meinung:
Als ich das Buch bekam, aufschlug und auf einer Seite anfing, zu lesen, war das erste Wort, das mir ins Auge stach, f***. Nun ja, man kann es als Zeichen verstehen, denn wie man oben bei meinen 5 Schlagworten zum Buch sehen kann, steht die körperliche Liebe doch recht im Fokus der Geschichte.
Wer mich kennt, weiß eigentlich, dass ich für “solche Art” von Literatur nicht unbedingt zu haben bin, aber Crossfire konnte mich tatsächlich von der ersten bis zur letzten Seite fesseln und lässt mich äußerst ungeduldig auf den 2. Teil Offenbarung warten (den ich tatsächlich schon vor offiziellem Erscheinungstermin ergattern konnte). Jetzt aber zur Rezension:
Ich muss vorausschicken, dass ich Fifty Shades of Grey nicht gelesen habe, entsprechend also nicht beurteilen kann, ob und wenn in welchem Ausmaß von E L James Büchern abgekupfert wurde, aber ich kann eines mit Sicherheit sagen: Crossfire kann neben Sex in allen Lebenslagen, Stellungen und Orten mit etwas für mich sehr wichtigem aufwarten: äußerst starken Charakteren. Damit meine ich nicht, dass die Charaktere in ihrer Psyche stark sind, denn sowohl Gideon als auch Eva haben zweifelsohne ein gutgefülltes Päckchen an Psycho-Problemen mit sich herumzuschleppen. Nein, aber beide sind sehr gut, wenn auch streckenweise recht extrem, gezeichnet (auch wenn ich mit Gideons schulterlangem schwarzen Haar so meine Probleme hab) und ich finde beide sehr lebensecht.
Allgemein fand ich Crossfire I sehr authentisch, was mich im Nachhinein selbst ein bisschen überrascht, denn sowohl Handlung und auch Charaktere waren teilweise von allem ein bisschen too much: Gideon ist nicht nur Mulitmilliardär (Besitzer des Crossfire Buildings und anscheinend gehört ihm auch noch die Hälfte Manhattans, dazu kommen noch Privatjet und Hotels in den restlichen USA), er ist auch gerade mal 28 Jahre alt und sieht – ÜBERRASCHUNG! – auch noch extrem gut aus (hab ich schon erwähnt, dass ich mit den schulterlangen schwarzen Haaren nix anfangen kann? – erinnert mich irgendwie an Severus Snape). Auch Eva ist nicht die Ärmste (wenn auch nicht aus erfreulichen Umständen), selbstverständlich auch hübsch und scheint wohl auch nicht die unfähigste Studentin gewesen zu sein. Was ich an ihr etwas extrem fand, war dass sie das ganze Buch hindurch sexuell dauerwillig war. Ich habe weder in der Literatur, geschweige denn im echten Leben, je eine Frau kennengelernt, die ständig, überall und auf jede erdenkliche Weise Sex haben wollte – aber nun gut. Damit kann ich mich zwar nicht identifizieren, hat Eva für mich jetzt aber auch nicht unsympathisch gemacht, denn durch die Ich-Erzählung konnte ich als Leserin Eva sehr gut kennenlernen und ihre Gedanken und Ängste mitverfolgen.
Wenn wir schon mal bei “ein bisschen zu viel” sind, wäre auch das ständige Beziehungs-On-Off zu nennen. Kaum glücklich, plötzlich zweifelnd – Versöhnungs-Sex. Dann kurz glücklich, gefolgt von Eifersucht, kurze Trennung – SEX. Kurzum: die 416 Seiten werden beherrscht von Liebe, Sex, Unterwerfung, Macht, Kontrolle und … natürlich Sex. Besser hätten es damals Dallas und Denver Clan nicht hinbekommen!
Bei Crossfire handelt es sich um keine hochtrabende Literatur (hatte ich auch nicht erwartet), aber Sylvia Day hat mit dem ersten Teil Versuchung eine wirklich gut erzählte Geschichte geschaffen, der es an Energie und Drama nicht fehlt und die für die Teile 2 und 3 noch einiges offen lässt und ich sagen muss:
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Gebt mir mehr davon!!!
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Teil 2, Crossfire II, Offenbarung ist schon angelesen und ich warte jetzt schon auf Crossfire III, Erfüllung, welches wohl am 8. Juli 2013 erscheint.
Neugierig geworden? Dann könnt ihr hier reinlesen – viel Spaß!
Nach dem doch recht traurigen Während die Welt schlief musste unbedingt mal wieder was lustiges leichtes her und da der aktuelle Kinsella-Roman noch ungelesen im Regal stand… Ja, das erste, was mir zum Buch einfällt:
…
Sie hat es wieder geschafft…!
…
… und ich habe bereits nach den ersten Seiten wieder die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen. Die Protagonistin ist wirklich 100 % Sophie Kinsella.
Poppy Wyatt schwebt im siebten Himmel, schließlich steht sie kurz vor der Hochzeit mit ihrem Traummann. Unglücklicherweise verliert sie ihren äußerst wertvollen Verlobungsring, dann wird ihr auch noch das Handy gestohlen. Als Poppy ein weggeworfenes Smartphone findet, behält sie es kurzerhand, um die Suchaktion für ihren Ring organisieren zu können. Dummerweise gehört das Handy dem Geschäftsmann Sam Roxton, dessen Leben bald kopfsteht. Denn Poppy kann dem Impuls nicht widerstehen, in Sams Nachrichten zu stöbern und dabei auch gleich ein paar Kleinigkeiten für ihn zu regeln – mit den besten Absichten, aber chaotischen Folgen. Gleichzeitig laufen Poppys Hochzeitsvorbereitungen aus dem Ruder, und ihr Privatleben gerät in die Krise. Bald ist klar: Sam und Poppy sind aufeinander angewiesen, wenn sie ihr Leben wieder in den Griff bekommen wollen …
ABER… nachdem ich Charleston Girl ganz schrecklich fand und mich Mini Shopaholic auch nicht wirklich überzeugen konnte, gefällt mir Kein Kuss unter dieser Nummer (wer lässt sich bitte so einen Titel einfallen???) bisher wirklich gut und auch Poppy finde ich bis zu den anfänglichen Aussetzern ganz sympathisch. Ich bin mal gespannt!
Freitags-Füller #12
1. Die ersten Schokoladen-Ostereier stehen schon seit gefühlten Ewigkeiten in den Regalen und ich merke, dass Ostern gar nicht mehr sooo lange hin ist.
2. Es braucht streckenweise sehr viel Mut, Dinge an sich zu verändern.
3. Manchmal ist weniger einfach wirklich mehr.
4. Alanis Morissette und Sting dürfen einfach nicht fehlen auf meiner Playlist.
5. Gestern um 20 Uhr lümmelte ich auf der Couch und schaute mir mit einer besseren Hälfte das 6. Staffelfinale von Supernatural an.
6. Wenn die ersten Blümchen sprießen und die Sonne sich länger als nur alle 2 Wochen blicken lässt, dann fängt für mich der Frühling an.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf den Staffelauftakt der 7. Staffel von Supernatural, morgen habe ich Sport und Entspannung geplant und Sonntag möchte ich nix tun, lesen, schlafen, fernsehen und… nix tun!



















